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Nikolai Venn

Nikolai Venn ist seit seiner Zulassung als Rechtsanwalt im Jahr 1998 als Strafverteidiger tätig und seit 2001 Fachanwalt für Strafrecht. Geboren 1971 in Konstanz, aufgewachsen in Wien und Den Haag, studierte Venn ab 1990 Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Nach der Ersten Juristischen Staatsprüfung 1995 war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, nach dem Zweiten Staatsexamen 1998 als Rechtsanwalt in einer Berliner Anwaltskanzlei im Bereich Strafrecht tätig.

2001 wechselte Venn in eine überörtliche Wirtschaftskanzlei, wo er in Berlin und Potsdam ausschließlich im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts tätig war, bis er sich 2008 mit seinen heutigen Sozien zusammenschloss.

Rechtsanwalt Venn ist auf allen Gebieten des (Wirtschafts-)Strafrechts tätig. Er verfügt über eine breite Erfahrung als Strafverteidiger in einer Vielzahl, teils umfangreicher Verfahren. Aus jüngerer Zeit sind die Verteidigung von Vorständen in den Bankenverfahren BerlinHyp, SachsenLB, HSH Nordbank und im Ermittlungskomplex BayernLB gegen den Verdacht der Untreue, Bilanzfälschung bzw. Bestechung zu nennen. Neben der Individualverteidigung ist Venn regelmäßig als Unternehmensanwalt und in der strafrechtlichen Beratung von Verbänden tätig.

Zwischen 2001 und 2011 hat Venn ehrenamtlich als Lehrbeauftragter der rechtswissenschaftlichen Fakultät Universität Potsdam zahlreiche Veranstaltungen (u.a. Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Recht der Strafverteidigung, Kunst und Strafrecht) durchgeführt. Er ist Vorsitzender der Brandenburgischen Kriminalpolitischen Vereinigung e.V. und Mitglied der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung e.V. (WiSteV), der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des DAV, der Vereinigung Berliner Strafverteidiger e.V. sowie der Deutsch-Niederländischen Rechtsanwaltsvereinigung e.V.

Venn ist Autor u.a. der Kapitel „Handeln für einen anderen (§§14 StGB, 9 OWiG)" und „Verletzung der Aufsichtspflicht (§130 OWiG)" im Handbuch Arbeitsstrafrecht (Hrsg. von Ignor/Mosbacher, Boorberg Verlag). Dem Beirat der im Otto Schmidt Verlag erscheinenden Zeitschrift für Wirtschaftsstrafrecht und Haftung im Unternehmen (ZWH) gehört er seit deren Erscheinen im Jahr 2011 an.

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